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Google Panda Update

Suchmaschinen wie Google haben das Ziel, das zu eingegebenen Begriffen die besten Webseiten vorne auf den Suchmaschinenergebnisseiten angezeigt werden. Nicht nur weil sie damit was Gutes für die Nutzer leisten wollen, sondern weil sie so an der Werbung verdienen können, die passend zu den Suchanfragen neben den “natürlichen” Suchergebnissen angezeigt werden.

Es ist Aufgabe der Suchmaschinenoptimierung dafür zu sorgen, dass für die beauftragenden Unternehmen eine vordere Position bei Suchmaschinen wie Google erreicht wird. Damit steht die Suchmaschinenoptimierung in einen gewissen Gegensatz zur Aufgabe der Suchmaschinen, es sei denn man versteht Suchmaschinenoptimierung so, dass die Inhalte der Webseiten qualitativ so verbessert werden, dass ihr Ranking allein deshalb sehr gut gelingt.

Doch dieses Verständnis von Suchmaschinenoptimierung wäre naiv, insbesondere wenn man bedenkt, wie Suchmaschinen das Ranking von Webseiten bestimmen. Hierzu werden zunächst in erster Linie die Texte einer Webseite und dort die Häufigkeit und Platzierung von Keywords analysiert. Man fördert das Ranking von Webseiten im Sinne der On-Page-Suchmaschinenoptimierung also dadurch, dass man Keywords bestimmt und diese angemessen häufig an den richtigen Stellen platziert.

Suchmaschinenoptimierung muss aber auch dafür sorgen, dass eine gute externe Verlinkung der Webseiten erreicht wird (Off-Page-Suchmaschinenoptimierung). Denn Google und Co. verwenden zur Berechnung des Ranking die Anzahl und Qualität der externen Links als wichtiges Kriterium. Wobei “Qualität” in diesem Zusammenhang nur bedeutet, dass gute externe Links auf Webseiten stehen, die selbst wieder gut extern verlinkt wurden.

Google hat inzwischen erkannt, dass Suchmaschinenoptimierung erfolgreich ist, dass dabei aber die inhaltliche Qualität der Suchergebnisse oft nicht besonders gut ausfällt. Deshalb hat man sich eine Strategie (“Panda-Update”) ausgedacht, womit die inhaltliche Qualität von Webseiten bestimmt werden soll, damit auch diese ins Ranking einfließen kann. So erklärte zumindest der inoffizielle Pressesprecher von Google Matt Cutts das Panda-Update. Allerdings war seine Erklärung, wie man denn die inhaltliche Qualität mit Computer-Algorithmen messen wolle, alles andere als konkret oder plausibel: Man habe menschliche Bewerter (“Quality Rater”) mit typischen Suchergebnissen konfrontiert und dann untersucht, welche üblichen Merkmale bei den Webseiten vorliegen, die eine schlechte Qualitätseinstufung bekamen. Diese Merkmale seinen dann beim Panda-Update verwendet worden, um Webseiten nach hinten zu schieben.

So wird es für die Suchmaschinenoptimierung immer wichtiger, nicht mit “faulen Tricks”, sondern durch echte Qualität ans Ziel zu kommen.

 

Das “Panda-Update” wird auch im deutschsprachigem Raum kommen, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch hier ein Orkan durch die Google Trefferlisten geht und einige Seitentreffer neu ordnen wird.

Im englischsprachigem Raum ist es schon gekommen und es hat dort für sehr viel Wirbel gesorgt, darum ist es schon jetzt um so wichtiger die Internetseite auf das “Panda-Update” vorzubereiten, wenn man keine bösen Überraschungen haben möchte.
Natürlich ist es noch nicht raus, auf was genau Google seine neuen Bewertungsmaßstäbe setzt und es ist sogar möglich das vereinzelt sogar qualitativ hochwertige Webseiten unter dem Update leiden werden. Doch ist im großen und ganzen nur mit echter Qualität möglich, eine Webseite langfristig in den Top Treffern bei Google zu platzieren.

Ich für meinen Teil begrüße diese Entwicklung und sehe gespannt dem “Panda-Update” entgegen.

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